Willkommen im Community Space – Lernt uns kennen!

Veranstaltungsreihe Winter 2019/20

>> 5 Jahre Project Shelter – Still Fighting

4. Oktober, 18 Uhr

Project Shelter

Project Shelter stellt sich vor und berichtet über 5 Jahre Selbtsorganisation von Geflüchteten und anderen  Menschen aus Frankfurt. Für alle, die uns seit 5 Jahren unterstützen, aber auch für die, die uns noch nicht kennen. Bei Kaffee, Kuchen und anderen Snacks werden wir über die letzten und die kommenden Jahre reden. Es wird Raum für Diskussion und Reflektion geben… Wir freuen uns auf euch!

>> Racial Profiling

1. November

Achtung, geänderte Uhrzeit: 19.00 Uhr

Bahnhofsviertel Solidarisch

Rassistische Polizeigewalt und Racial Profiling sind weiterhin ein aktuelles Problem, insbesondere im Frankfurter Bahnhofsviertel. Vor diesem Hintergrund veranstalten wir eine Podiumsdiskussion aus aktivistischer und juristischer Perspektive. Dabei sollen auch Möglichkeiten der kritischen Intervention aufgezeigt werden. Die Veranstaltung entspringt aus einer Zusammenarbeit der Stadtteilgruppe Bahnhofsviertel Solidarisch mit dem ISD Frankfurt, in deren weiteren Verlauf im Frühjahr 2020 ein Workshoptag geplant ist.

>> Abschiebungen und Widerstand

4. Dezember, 18 Uhr

Afghan Refugees Movement

Sechs Bundesregierungen in Folge haben sich vergeblich dem Kampf in Afghanistan angeschlossen – mit desaströsem Ergebnis. Der Krieg geht in sein 18. Jahr. Trotzdem wird dieses Land als „sicher“ genug eingestuft, um die von dort Geflohenen zurück in das Kriegsgebiet zu schicken. Der Ausreisedruck wird erhöht und Sammelabschiebungen finden statt. Welche Möglichkeiten des Widersetzens gegen diese Praxis gibt es? Das Afghan Refugees Movement gründetete sich 2016 um vereint für die Rechte der Geflüchteten zu kämpfen.

>> Those Who Jump

7. Februar 2020, 18 Uhr

Film + anschließende Diskussion

NoBorder FFM

In dem Film „Les Sauteurs“ (Those who Jump) dokumentiert Abou Bakar Sidibé das Leben der flüchtenden Menschen, die auf dem Weg nach Europa in den Wäldern vor der spanischen Exklave Melilla festsitzen. Der Film thematisiert die alltägliche Gewalt der Grenzpolizei an den meterhohen Stacheldrahtzäunen der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla ebenso wie die Hoffnung und die Widerständigkeit jener, die nicht aufgeben und für ihre Weiterreise kämpfen. Nach der Filmvorführung werden wir mit Abou Bakar Sidibé über den Film, das europäische Grenzregime und die rassistischen Grenzen sprechen, die Ankommende auch im Alltag in Deutschland erleben. Die Veranstaltung wird in Englisch (mit Flüsterübersetzung ins Deutsche) stattfinden.

>> Schwarze in der Elektromusik

21. Februar, 18 Uhr

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)

Jedes Jahr wird im Februar in zahlreichen Ländern der so genannte Black History Month gefeiert. In Deutschland wird er von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) organisiert und würdigt die Geschichte und das Wirken Schwarzer Menschen. In Frankfurt organisieren wir zu diesem Anlass die Veranstaltung „Schwarze in der Elektromusik“ mit Pascal Spreen (ISD).

>> Whose Streets?

6. März 2020, 18 Uhr

Film + anschließende Diskussion

Inititiave gegen Staatsgewalt

Der Dokumentarfilm „Whose Streets?“ (Sabaah Folayan, 2017) zeigt die Proteste nach der Tötung des schwarzen Teenagers Michael Brown durch den weißen Polizisten Darren Wilson 2014 und die anschließenden Proteste in Ferguson, Missouri. Der Film folgt verschiedenen Aktivist*innen der Black Lives Matter-Bewegung und stellt ihre unterschiedlichen polizeikritischen Praktiken vor. Es wird aufgezeigt, wie aus der Empörung über staatliche Gewalt ein Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit entstehen kann. Nach dem Film wollen wir darüber diskutieren, inwiefern die Situation in den USA mit der in Deutschland vergleichbar ist, welche dieser Praktiken sich übertragen lassen und wie wir speziell im Frankfurter Bahnhofsviertel einen polizeikritischen Aktivismus entwickeln können.


Veranstaltung am 26.10.2019 um 17.00 Uhr: Für das Leben und die Natur. Ziviler Widerstand gegen ein Wasserkraftwerk in Kolumbien

Das Wasserkraftwerk Hidroituango, das am zweitgrößten Fluss Kolumbiens gebaut wurde, ist bereits seit seiner Planungsphase durch technische Haltlosigkeiten, unkalkulierbare Umweltschäden und humanitäre Probleme ins Rampenlicht gerückt. Die Menschen, die sich jedoch gegen den Ausbau dieses Megaprojektes stellen, sehen sich dennoch ständigen Diskriminierungen, Stigmatisierungen und sogar Todesdrohungen ausgesetzt.
Mit Milena Flórez und Genaro Graciano, beide Mitglieder der Bewegung Ríos Vivos und derzeit im temporären Asyl in Spanien, sprechen wir über den Kampf der betroffenen Gemeinden für ein Leben in Würde und für ein Rechtssystem, das die Rechte der Bevölkerung vertritt. Beide setzen sich in Europa darüber hinaus gezielt für die Forderung ein, dass die am Bauprojekt beteiligten internationalen Kreditanstalten und Konzerne (darunter auch einige aus Deutschland) Ihrer Mitverantwortung nachkommen. Auch fordern sie striktere Kontrollen bei großen multinationalen Projekten seitens der parlamentarischen Gremien.
Sprachen: Spanisch und Deutsch (Übersetzung)
Mehr Information unter:redcol.RheinMain@gmail.comFacebook: Red Colombia Rhein-Main


Willkommen im Community Space!

Wir schaffen im Frankfurter Bahnhofsviertel einen Raum für
antirassistisch und politisch aktive Gruppen und Menschen. Einen Raum,
in dem wir uns gemeinsam gegen die Verdrängung marginalisierter Menschen
einsetzen, hier im Viertel und allgemein. Wir vernetzen uns,
unterstützen uns und verbringen einfach Zeit miteinander. An der Ecke
Nidda-/Karlstraße im Erdgeschoss des Hausprojekts Nika entsteht der
Community Space.

Wir schaffen hier einen Raum:

  • für Begegnung, Vernetzung und Austausch verschiedener Communities
  • für politisches Engagement gegen Diskriminierung (Rassismus, Sexismus, Antisemitismus)
  • für Kaffeeklatsch, eine gemütliche Lese-Ecke und einen Eltern-Kind-Treff.